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Thursday ... ist halb genäht!
Wer seine Nähte ebenfalls ausbügelt, der weiß, dass gerade Nahtrundungen dabei eine Herausforderung darstellen; da muss dann schonmal ein gerolltes Handtuch oder das Sofakissen als Bügelhilfe herhalten.
"Ich hab' da mal was vorbereitet", sprach Fee Pütz, und schnappte sich das alte Moltonbettlaken, den geliebten Baumwoll-Rosenstoff (ursprünglich für das Futter eines Mantels gedacht, aber leider qualitativ so mies, dass er beim Waschen Knickfalten bekam und somit nicht mehr für Kleidung infrage kommt), einen Nahtreißer sowie Nähgarn und legte los. Und weil das alles dann so gut klappte, entstand nicht nur ein eine Bügelhilfe, nein, nun habe ich gleich eine ganze Bügelkollektion:
Zunächst entstand die Bügelbohne. Sie ist etwa 73cm lang, 41cm breit (an der breitesten Stelle) und 21cm hoch. Für die Bohnenform habe ich mich entschieden, da ich damit sowohl konkave als auch konvexe Nähte ausbügeln kann.
Dann folgte eine kleine Bügelrolle, die ich größtenteils von Hand genäht habe. Die leere Papprolle unserer Frischhaltefolie war so richtig schön fest, so dass ich diese spontan dafür in Beschlag genommen hatte; in die Rolle selbst habe ich dann noch ein zusammengerolltes Magazin gepackt und das Ganze dann mit Molton umwickelt und mit dem Rosenstoff bezogen. Maße der Rolle: 33cm Länge, Durchmesser etwas mehr als 3cm. Da die große Bohne sich laut Aussage einer anderen HS (Danke, Barbara!) für Armkugeln nicht ganz so gut eignet und für manch kleinere Teile auch etwas zu unhandlich ist, habe ich mir noch ein kleines Ei genäht. Das Ei hat keinen Reißverschluss bekommen; bei dem kleinen Teil ließ sich das Stopfen ganz gut mit dem Handnähen vereinbaren. Ein kleines Gimmick habe ich ihm dennoch verpasst: Ich habe noch einen Handschuh aufgenäht; so kann ich auch mal etwas Hängendes auf der Hand ausbügeln oder das Ei auch einfach nur am kleinen Ärmelbrett fixieren, was das Bügeln ebenfalls erleichtert. Ärmelbrett... Das ist das Stichwort für das letzte Teil aus meiner "Bügelkollektion".
Beinahe hätte ich auch noch mein großes Brett bezogen; genug vom Rosenstoff hätte ich ja im Regal. Aber wenn ich ehrlich bin: Der aktuelle Kaufbezug ist noch gut, hat außerdem noch so ein praktisches Gleitfeld für die Bügelsohle, und irgendwann muss auch mal gut sein! Zusammenfassend kann ich sagen, dass sich der Aufwand gelohnt hat! Die Bügelbohne hatte bereits ihren ersten Einsatz und hat diesem mit Bravour bestanden. Das Ärmelbrett ohnehin, aber das hat auch vorher schon "funktioniert".
"Für mich soll's rote Rosen regnen, mir sollen sämtliche Hemden begegnen!",
Monday "Na und? Erzähl mir was Neues!", würde mein Liebster auf diese Aussage hin wohl erwidern. "Aber nein, das ist wirklich etwas Neues!", würde ich daraufhin sagen, "denn nun kann ich es nicht nur mit dem Kopf, sondern auch mit der Hand!" Jawohl! Schuld daran trägt Andrea alias Zauberpuffel, deren absolut geniale Spinnereien mich schon lange fasziniert haben.
Als ich mich dann heute wieder zum Stricken mit Andrea, Silvia und Nicola traf, zauberte Andrea plötzlich ein kleines, blinkendes Etwas aus der Tasche und übergab es mir mit den Worten "Hier, für dich!"
Andrea hat mir dann ganz geduldig und wirklich super verständlich erklärt, was ich tun muss, damit aus der Kombination Vlies und Handspindel ein Faden wird, und ich muss sagen, dass mir die ersten Geh- bzw. Drehversuche einen Mordsspaß gemacht haben! Ich kann nicht genau sagen, wie lange ich effektik gedreht habe; irgendwas zwischen 40 und 60 Minuten, schätze ich. Dann tat mir allerdings die (ohnehin schon) verspannte Schulter weh; an meiner Spinnhaltung sollte ich also dringend noch arbeiten. Am Rest natürlich auch, aber ich muss schon zugeben, dass ich wahnsinnig stolz auf meinen ersten Versuch bin, denn ich hätte nicht gedacht, dass das auf Anhieb so gut klappen würde! Klar, es ist noch nicht überall ganz gleichmäßig; besonders, wenn ich neu anknüpfen muss, sieht man den Übergang. Aber ich denke, das wird mit der Zeit.
Ich würde mal behaupten, Andrea hat mich voll angefixt! Ich weiß nun definitiv, dass zwei ganz bestimmte Spindeln auf meinem Weihnachtswunschzettel (jaja, ich weiß, es ist erst Sommer) stehen werden. Schön fand ich sie schon lange, aber Frau kauft sich ja nicht sofort Spindeln, nur weil sie schön aussehen, wenn sie noch gar nicht weiß, ob sie etwas damit anfangen kann. Aber mehr verrate ich noch nicht; vielleicht beim ersten Schneefall. Und? Spinnt ihr auch? Wie seid ihr dazu gekommen? Womit spinnt ihr am liebsten? Erzählt doch mal, wenn ihr Lust habt! Liebe Grüße,
PS: Die CD-Spindel hat noch eine kleine Schwester mit einem anderen Wirtel (Kunststoff? Fimo? Andrea??), die mir zum Ausprobieren ebenfalls in die Hand gedrückt wurde. Da ich jene allerdings noch nicht ausprobieren konnte, sei sie nur in diesem kleinen Nebensatz erwähnt. PPS: Warteschleife? Was? Ich mach euch ein Angebot: Ihr fragt nicht nach der Warteschleife und der Jacke, und ich verrate euch dann auch nicht, dass das Ding beim Waschen länger geworden ist und ich seitdem nicht die Lust gefunden habe, ein Zwischenstück rauszuribbeln. Ich denke, die Lust darauf überkommt mich erst wieder, wenn es etwas kälter wird. Ich verspreche euch, dass die Jacke noch fertig wird. Wenn es soweit ist, poste ich hier das Ergebnis. ^^ Friday Na sowas! Da komme ich gerade zum gefühlt siebenundvierzigelfsten Mal vom Trockenspeicher und muss feststellen, dass die Jackenteile noch immer nicht trocken sind! Die Carpe Diem scheint da tatsächlich etwas länger zu brauchen. Och menno! Dabei würde ich doch so gerne endlich die Ärmel zusammen- und den Reißer einnähen, damit die Jacke fertig wird... *schmoll* Während ich hier also quasi in der Warteschleife hänge, fällt mir doch tatsächlich folgendes Lied ein: Alt, aber immer noch gut! Fußwippende Wartegrüße,
Wednesday Im wahrsten Sinne des Wortes, denn nachdem ich am Montag den zweiten Ärmel und gestern den Kragen gestrickt habe, sind nun die Blenden für den Cycling Aran dran.
Mir missfiel die Vorstellung, den Reißverschluss - wie vom Designer vorgesehen - einfach so einzunähen. Die Blende stricke ich kraus rechts; das passt am besten zum Muster und legt sich gut.
Mit etwas Glück kann ich den zukünftigen Träger dann am Wochenende zu einem kleinen Shooting überreden und Bilder einstellen. Vermutlich behalte ich etwas mehr als 2 Knäuel über. Zurückschicken lohnt sich da nicht; ich glaube, ich stricke mir daraus noch ein paar Stulpen.
Liebe Grüße,
Aktualisierung um 19:20h: So, Blende fertig und angenäht! Jetzt gleich bekommt das gute Stück sein Wellness-Bad.
Sunday Vermelde hiermit meinen Tagessieg: Der erste Ärmel des
Cycling Aran ist geschafft und abgekettet!
Der wohlmeinende und mir zuviel zutrauende Leser denkt nun vermutlich: „Naja, wenn es nur ein vermeintlicher Zweiter ist, dann wird Fee den zweiten Socken wohl schon beendet und nur vergessen haben.“
Naja, schön bunt ist er ja geworden, der Massagesocken. Die Sockenwollreste schrumpfen so ebenfalls.
Mal sehen, in wie vielen Jahrzenten ich diese Farbenpracht fortsetzen werde. Ob mir irgendwann wieder einfällt, wie genau ich den ersten Teil gestrickt habe, damit ich das beim zweiten Socken auch so machen kann?
Gestrickt in Größe 38 aus Trekking-XXL-Sockenwollresten der Firma Zitron auf einem Clover-Bambusnadelspiel der Nadelstärke 2,75mm.
Liebe Grüße,
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Tue, 02.08.2011 19:33
Da gebe ich dir recht bügeln i
st sehr wichtig
LG
Christa about In der Warteschleife
Sun, 01.05.2011 20:00
Huhu meine liebe Fee,
ich sch
aue immer wieder mal vorbei un
d vermiss [...]
Christa about In der Warteschleife
Sat, 26.02.2011 12:51
Hi liebe Fee,
ich hoffe du ha
st inzwischen eine Lösung für
dein Carp [...]
Zauberpuffel about Von Siegen, ewigen Zweiten und Gedächtnisverlust...
Wed, 23.02.2011 16:32
Hallo Fee,
oh, wie ich das
kenne. Besonders bei Massageso
cken. Mei [...]
Fee about Von Siegen, ewigen Zweiten und Gedächtnisverlust...
Mon, 14.02.2011 16:37
Naja, zumindest soviel, wie ma
n von dem Teil schon anziehen
kann. ;)
[...]
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